Dresscode auf Hochzeitseinladungen

Manche Hochzeitspaare wünschen sich, dass Ihre Gäste bestimmte Kleidung tragen. Dies wird auf der Hochzeitseinladung vermerkt. Es erleichtert den Gästen, sich auf den Stil der Hochzeit einzustellen. Weisen Sie Ihre Gäste darauf hin, wenn Sie Ihre Hochzeit unter ein Motto stellen: z.B. Trachtenhochzeit.

Was bedeutet der Dresscode:

– Tracht: Lederhosen oder Dirndl bzw. Kleidung, die auf Grund von Material oder Schnitt „ländlich“ wirkt.

– Festliche Tracht: Jetzt wählt man am besten Trachtenanzug und Salondirndl (bodenlang).

– Casual oder Leger: Typische Freizeitmode, etwa so, als würde man zu einem schicken Grillfest gehen. Von kurzen Hosen, offenen (Bade-)Sandalen oder Pareos ist selbst während einer Hitzewelle abzuraten.

– Smart Casual: Anzug sollte es nun schon sein, aber es dürfen duchaus luftige, helle Stoffe (wie z.B. Baumwolle oder Seide) sein. Krawatte ist nicht unbedingt notwendig.

– Dunkler Anzug: Da muss man nicht lange überlegen. Stilecht dazu: weißes Hemd und Krawatte. Bei den Damen kommt nun ein Kostüm oder das kleine Schwarze zum Einsatz.

– Black Tie (Abendanzug): Smoking, schwarze Fliege und Lackschuhe (nicht mehr so streng) für die Herren, die Damen tragen festliche Abendmode. Findet die Hochzeit im Freien statt, darf die Smokingjacke auch weiß sein.

– White Tie: Sehr selten, sehr formell. Für die Herren herrscht Frackzwang (mit weißer Fliege. andernfalls besteht Gefahr, mit dem Servicepersonal verwechselt zu werden. Damen kleiden sich in Abendroben aus weiß, grau oder schwarz.

Natürlich kann das Brautpaar individuelle Wünsche bekanntgeben. Schon gesehen: „Bitte alle in weiß!“, „Keine Turnschuhe, bitte!“, „Bringt Eure Badesachen mit!“ und „Die Braut heiratet im Kimono!“ (sehr schwierig)

Extravagant war auch der Dresscode bei der Hochzeit von Boris Becker und Sharlely „Lilly“ Kerssenberg: Black Tie und rotes Abendkleid. Die Braut trug damals ein strahlend weißes Brautkleid der amerikanischen Stardesignerin Carolina Herrera.

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